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1. Mai 2010

 

Sechshelden Struth


 

 

 

Roadtrip - Part 1

Überraschung - ja, Ihr seht richtig, gerade mal eine gute Woche ist vergangen und schon habe ich wieder einen neuen Beitrag für Euch :) Und wieso klappt dies auf einmal? Ganz schlicht und einfach, weil ich in den letzten Tagen trotz der Kürze der Zeit doch so einiges elebt habe, sie waren so gefüllt, dass ich lieber schon jetzt ein wenig erzähle, bevor ich auf grund der unzähligen Eindrücke einiges wieder vergesse.

Also, wie sah die letzte Woche aus? Wie ich in meinem letzten Beitrag schon berichtete, war ich zunächst auf dem Weg nach San Francicso, die Stadt der Golden Gate Bridge im Norden Kalifornien. Norden, ja, da hätte man sich ja schon mal etwas denken können, aber irgendwie war ich durch Sommer, Kalifornien und vor allem den Eindrücken von Hawaii zuvor ein wenig verblendet und Naiv. Boah, war es kalt in SF, an einem Tag hatten wir gerade einmal 15 Grad, dazu noch der kalte Wind, einfach nur Übel. Marc Twain hat es einmal sehr treffend gesagt: The coldest winter I ever spent was a summer in San Francisco". Autsch, ich hatte nur eine lange Hose und ein Jäckchen dabei, so dass ich dachte ich würde sterben! Resultat war natürlich gerade ein schönes Schnupfnäschen, super! Wie dem auch sei, man muss halt manchmal Opfer bringen, und dies war dann meines, um diese Stadt erleben zu dürfen. Und dies war es auf jeden Fall wert, die Stadt ist einfach total anders als SD und andere Städte hier, ein absolutes Muss und wirklich sehenswert. Ich kann zwar nicht ganz nachvollziehen, welcher Stadtplaner die Schnappsidee hatte, eine Stadt in eine solch hüglige Gegend zu bauen, denn das ganze Auf und Ab ist nicht nur anstrengend sondern auch architektonisch und wirtschaftlich nicht wirklich die Ideallösungwürde ich jetzt mal behaupten wollen, aber es ist auch das Charakteristikum dieser Stadt und bietet durch Cabel-Car und ein um zig-faches besseres ÖPNV-System als in SD doch einige anständige Lösungsansätze.
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Paradise Airline is calling

Anfang Juli, far, far, far away from home.Minus Zwanzig Grad Celsius, Airport Frankfurt/Main, Mario-Kart, Fleischwurst, Brot und good bye - alles dies ist nun schon sage und schreibe ein halbes Jahr, sechs volle Monate her. Es ist so unglaublich, wie die Zeit verfliegt. Schiller hat mehr als Recht:

Dreifach ist der Schritt der Zeit:

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen.


Lange ist darüber gesprochen worden und dennoch, Wie fern kam einem das gesamte Projekt "Amerika" vor, so unrealistisch und unwahr, dass es bis zum letzten Tag vor der Abreise - auch Dank der Beschäftigung durch Familie, Freunde und 'Verpflichtungen' - einem so irreal und unwirklich vor kam. Selbst die Abschiedsparty wahr mehr Freuden-, denn Schwermutsfeier. Die wahre geistige Realisierung setzte mehr oder weniger bei der mutterseelen-alleinen Ankunft in SD ein, und mit ihr die Frage, ob eine sooooo lange Zeit nicht zu lang sein mag, der Berg sah einfach riesengroß und nur schwer abtragbar aus. Und die Fremde ließ diese Zeit am Anfang auch nur sehr zögerlich vergehen, ein schnelles Ende war nicht in Sicht, immerhin ein halbes Jahr lag vor einem.
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